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Vergabe einer lokalen IP Adresse an einen RAS Client mit proxyarpDialin

Ohne proxyarp

muss man die Clients in einen eigenen Subnetz unterbringen. Der Dial-In Rechner fungiert als Router. Nehmen wir jetzt an, wir wählen uns ein und wollen per http am DSL Router im lokalen Netz die Einstellungen ändern. Die IP Pakete finden sehr wohl den Weg vom Client zum DSL-Router, aber zurück harkt es. Der DSL Router muss wissen, dass das Gateway zum RAS Netz der Dial-In Server ist. Da die Defaultroute eines DSL Router wohl nicht auf den Dial-In Server zeigt, muss er einen zusätzlichen Routereintrag bekommen. Das geht bei einem einfachen DSL Router in der Regel nicht. Mit den übrigen Rechnern sieht die Sache schon anders aus. Aber bei allen Rechnern die Route pflegen, ist nicht sehr komfortabel.

 

Mit Proxyarp

bekommt der Client eine Adresse aus dem lokalen Netz. Wenn jetzt der DSL Router einen ARP Request sendet um die MAC-Adresse des Clients zu erfahren, ist der Dial-In Server so nett, und beantwortet den Request. Umgehend wird dem Dial-In Server das IP Paket zugestellt, dass er dann an den Client weiterreicht.

Da mit Adressen keine Verschwendung betrieben werde sollte, hat der Dial-In Server zweimal die gleiche IP Adresse. Das ist kein Muss, aber man kann es machen. Bei Routingproblemen ist das manchmal von Nachteil.

 

 

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